Redaktion Defendyl-Imunoglukan P4H®

Kinder und Erkältungen

Erkältungen und andere Atemwegsinfektionen sind der häufigste Grund für Fehlzeiten im Kindergarten, in der Schule oder bei der Arbeit. In Schulen und Kindergärten übertragen sich Erkältungen sehr leicht von Kind zu Kind. Kinder sind auch deshalb anfälliger für Erkältungen als Erwachsene, weil ihr Körper noch keine Zeit hatte, eine Immunität aufzubauen – denn bei jeder Virusinfektion baut der Körper eine Immunität gegen ein neues Virus auf.

Daher sind die meisten Erkältungen nicht gefährlich und dauern etwa ein bis zwei Wochen. Kinder können sich bis zu acht Mal im Jahr (oder sogar öfter) erkälten.

Wenn Ihr Kind Nasenrinnen hat, aber normal Appetit hat und genug trinkt, spielt und gute Laune hat, besteht kein Grund zur Sorge. In dieser Zeit ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind helfen, die Erkältung zu lindern.

Wie kann man einem Kind bei einer Erkältung helfen?

1. Reinigen Sie die Nase

Die Reinigung der Nase mit Kochsalzlösung ist eine der bekanntesten und nützlichsten Methoden, um sich bei einer Erkältung zu helfen. Bei kleinen Kindern nehmen Sie das Kind in den Arm und geben Sie einen Tropfen Kochsalzlösung in das Nasenloch. Saugen Sie dann mit einem Aspirator oder einer Handpumpe den Nasenausfluss ab, denn ein kleines Kind kann sich noch nicht selbst die Nase putzen. Sie können Kochsalzlösung in Ampullen oder als Spray verwenden. Es wird empfohlen, die Nase mehrmals täglich zu putzen, um dem Kind das Atmen zu erleichtern, eine gute Hygiene zu gewährleisten und zu verhindern, dass sich Erkältungsviren in der Nasenhöhle festsetzen. Bei älteren Kindern können auch andere Methoden zur Reinigung der Nase mit Kochsalzlösung angewendet werden.

2. Korrekte Hygiene

Sobald die Kinder wissen, wie sie sich die Nase putzen können, sollten Sie ihnen gute Hygiene beibringen. Dazu gehört, dass sie das Taschentuch nach dem Nasenputzen in den Mülleimer werfen und sich anschließend die Hände mit Seife waschen. Wenn sie husten oder niesen, sollten sie es in ein Taschentuch oder in ihren Oberarm tun.

Mutter und Tochter waschen sich die Hände.

3. Befeuchten Sie die Luft im Raum

Während einer Erkältung ist es auch wichtig, dafür zu sorgen, dass der Raum, in dem die Kinder schlafen, eine ausreichende Luftfeuchtigkeit aufweist. Dazu können Sie nasse Handtücher auf die Heizung legen oder einen elektrischen Luftbefeuchter verwenden. Das Einatmen von ätherischen Ölen wird für kleine Kinder nicht empfohlen.

4. Ruhe und warme Flüssigkeiten

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend hydriert ist. Ermuntern Sie es, viel zu trinken, z. B. Wasser, warme Tees, klare Suppe (je nach Alter des Kindes anpassen). Flüssigkeit befeuchtet und beruhigt die Schleimhaut der Atemwege und erleichtert den Abtransport von Schleim aus den Atemwegen.

Gönnen Sie Ihrem Kind außerdem ausreichend Ruhe, denn der Körper wehrt sich bei einer Erkältung gegen Viren.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

KinderärztInnen und AllgemeinmedizinerInnen haben in den Wintermonaten extrem viel zu tun, da sie viele Termine wegen verschiedener Atemwegserkrankungen, einschließlich Erkältungen, oft mit Husten, wahrnehmen müssen. Oft müssen Sie bei einer Erkältung oder einem Husten nicht zum Arzt gehen, da ApothekerInnen Sie über die geeignetste Behandlung beraten können.

Es ist wichtig, dass Sie Ihr Kind beobachten und auf Veränderungen in seiner Stimmung achten. Wenn Sie bemerken, dass es schwer atmet, unruhig und reizbar ist, Flüssigkeit verweigert oder seine Temperatur auf 38,5 ⁰C ansteigt, ist es ratsam, einen Arzt/eine Ärztin aufzusuchen. Bei Säuglingen unter 6 Monaten ist jedoch besondere Vorsicht notwendig.

Ein Vater pflegt seine kranke Tochter zu Hause.

Mögliche Komplikationen bei einer Erkältung

Virale Infektionen können auch bakteriell verlaufen. Zu den häufigsten Komplikationen gehören Otitis media, Sinusitis und bakterielle Lungenentzündung. Eine Bronchiolitis ist ebenfalls eine ernstere Komplikation, wenn die Infektion auf die unteren Atemwege übergreift und den Luftstrom zu den Atemwegen reduziert. Laryngitis ist ebenfalls gefährlich, wenn die Infektion auf den Bereich um die Stimmbänder übergreift. In solchen Fällen haben die Kinder große Schwierigkeiten beim Atmen und husten heftig.

90 Prozent der Atemwegsinfektionen werden durch Viren verursacht und Medikamente werden selten verschrieben, da sie selten verfügbar sind. Die Menschen erwarten oft, dass ein Arzt/eine Ärztin bei einer Erkältung Antibiotika verschreibt. Bei Virusinfektionen sind Antibiotika jedoch wirkungslos und es ist am besten, das Kind gut in eine Decke einzuwickeln und ihm viel Flüssigkeit zu trinken zu geben, damit es gut schwitzt. Es ist auch ratsam, das Immunsystem zu stärken, z. B. mit Betaglucan, einem natürlichen Extrakt vom Austernpilz, der in den Defendyl-Imunoglukan P4H®-Produkten enthalten ist, zusätzlich zu den Vitaminen C und D und Zink.

Ein Vater gibt seiner kranken Tochter Medizin.

Wussten Sie schon?

Untersuchungen haben ergeben, dass Erwachsene, deren Kind einen Kindergarten besucht, ein 60% höheres Risiko haben, eine Infektion zu bekommen als Erwachsene, deren Kind keinen Kindergarten besucht. Infektionen treten auch häufiger in Familien mit mehreren Familienmitgliedern auf1.

So wie Sie sich um die Gesundheit Ihrer Kinder kümmern, sollten Sie sich auch um Ihre eigene kümmern, um gesund zu bleiben!

⁠⁠Literatur:

1. „Chen et al. Risk factors for acute respiratory infection in the Australian community. PLoS
One. 2014 Jul 17;9(7):e101440.“.

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